Das Weingut: Historisches Juwel

Wenn Mauern sprechen könnten: Dank seiner massiven Bauweise hat das Château de Frausseilles viele stürmische Zeiten überstanden und gilt heute als ein geschichtliches Juwel des französischen Südwestens

Das Weingut: Historisches Juwel

Wenn Mauern sprechen könnten: Dank seiner massiven Bauweise hat das Château de Frausseilles viele stürmische Zeiten überstanden und gilt heute als ein geschichtliches Juwel des französischen Südwestens

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Im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und wahrscheinlich schon viel früher erbaut ließ Ferdinand Graf von Thun das verwitterte Gebäude nach dessen Erwerb im Jahre 1998 liebevoll renovieren und gab ihm seinen Glanz zurück: Es ist kein Protzschloss, es gliedert sich charmant in die umliegende Natur ein – und doch sind die hellen Kalksteinmauern, die doppelbögigen Fenster und die kompakte Glockenturmspitze der angrenzenden Kapelle bereits aus der Ferne zu erkennen.

Das Schloss war ursprünglich Teil einer Festungsanlage, die im 16. Jahrhundert auf Anordnung des Parlaments von Toulouse vom Konsul von Gaillac zerstört wurde. Was heute bleibt ist ein rechteckiges Gebäude mit einem Obergeschoss, an das eine Kirche angebaut ist, welche einst als herrschaftliche Schloss-Kapelle gedient haben muss. Der Torgiebel des stattlichen Eingangsportals ist mit einer uralten altfranzösischen Inschrift versehen: „Verrate deinen Glauben nicht, weder für Prinz noch König“.

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Der Ursprung dieser rebellischen Zeile mag in der Zeit der Hugenottenkriege zu finden sein: Als die Hugenotten den Gaillac 1568 erobert hatten, beugten sich die katholischen Einwohner den Protestanten, um das Schlimmste zu vermeiden. Das Château de Frausseilles wurde geplündert und mehrere Jahre lang von einem der protestantischen Oberhäupter bewohnt – bevor er es seinem ursprünglichen Eigentümer zurückverkaufte. Es ist wahrscheinlich, dass das Schloss in eben dieser bewegten Zeit um ein Stockwerk zurückgesetzt und auf seine heutige Höhe gebracht wurde.

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